12 Dinge, die Autoren tun, außer zu schreiben

Pläne für eine sinnvollere Zeiteinteilung (»Schreibfenster«) entwerfen.

Pläne für eine sinnvollere Zeiteinteilung (»Schreibfenster«) verwerfen.

In einem völlig ungesunden Ausmaß Amazon-Verkaufsränge kontrollieren.

Und dort so schnell weiterscrollen, dass man die Ein- bis Drei-Sterne-Kritiken ignorieren kann.

Bleistifte anspitzen.

Bleistifte1

Den Verlag überreden, eigene Instagram-Fotos mit dessen Followern zu teilen. Zum Beispiel dieses hier.

Kleinere Anflüge von Depression und Selbstzweifel mit dem eigenen Wikipedia-Eintrag bekämpfen.

Sich fragen, ob man nicht auch mal ein kostenloses E-Book schreiben sollte, weil das anscheinend jeder Autor so macht. Am besten ein E-Book über Tipps, ein Buch zu schreiben. (Wait for it.)

Rotwein entkorken.

Nachts wachliegen und überlegen, ob man die gute Idee, die man gerade hatte, nicht doch mal schnell aufschreiben sollte, was man aber sein lässt, weil man sich ja dafür aufrichten und das Licht anknipsen müsste, außerdem ist man sich sicher, dass man sich am Morgen schon noch dran erinnert.

Am Morgen vergessen, was man in der Nacht für eine gute Idee gehabt hat.

Sich auf die Suche nach dem perfekten Filterkaffee begeben, weil Espresso zu pfützig ist und Cappuccino zu milchig.