Hier kommt der einzige Newsletter, der es selbst nicht fassen kann! Ich habe ja in den letzten Jahren erlebt, dass meine Bücher ganz gern gelesen werden. Aber »Espresso unter Sternen« übertrifft wirklich alles.
Sogar im Fernsehen war ich, und zwar bei »SWR1 Leute« mit Nicole Köster. Hier geht’s zur Sendung.

Ich weiß, das klingt jetzt alles eitel, aber ich bin einfach nur sehr stolz, und all das ist auch – eigentlich nur! – euer Erfolg.

Buchbloggerin Lisa Buddensiek schreibt: »Ich bin selten so entspannt nach einer Lektüre gewesen wie nach diesem Buch.« Kann es ein schöneres Lob geben? Holt euch das Buch in eurer Lieblingsbuchhandlung, beim großen A, bei Morawa, Thalia oder Hugendubel. Ihr habt es schon? Dann schenkt es jemandem in eurem Umfeld, der es gerade gut gebrauchen kann.
Und für mich bedeutet dieser Erfolg, dass ich all meine Projekte weiter verfolgen kann, darunter diesen Newsletter und auch den Podcast.
Apropos Podcast: In der aktuellen Folge geht es um einen siebenjährigen Gerichtsstreit um Leitungswasser, um harte Zeiten für Hunde in Jesolo und um die Aperolisierung (neues Lieblingswort) der Küste.
Jetzt aber rein in die Woche!
Montag, 15. Juni
Die Frecce Tricolori waren zu Gast in Grado – ein Erlebnis, bei dem selbst Pazifisten Gänsehaut bekommen.

»Die Piloten schaffen, was uns Politikern nicht gelingt«, erklärte unser Bürgermeister, »sie vereinen unser Land.« Die Fußballnationalmannschaft würde das zur WM auch schaffen. Bloß gab es da ja dieses lästige Qualifikationsproblem.
Dienstag, 16. Juni
Lage, Lage, Lage – das predigen Immobilienmakler immer. Doch ausgerechnet das so ziemlich letzte freie Baugrundstück direkt an der oberen Adria ist ein Ladenhüter der Sonderklasse. Nun wird zum dritten Mal zur Auktion des Areals »Grado 3« zwischen Città Giardino und Pineta aufgerufen. Bei der ersten Auktion waren noch 86 Millionen Euro gefordert, im zweiten Durchgang 72 Millionen Euro. Der neue Mindestpreis sinkt auf 55,4 Millionen Euro, und wer sein Sparschwein schlachten will, hat noch etwas Zeit: Die Auktion ist für den 28. Juli geplant. Und: Wer sich zum Mitbieten anmelden will, kann schon mit 41 Millionen Euro starten – ein Schnäppchen und weniger als die Hälfte des ursprünglich aufgerufenen Werts.
Interessierte bekommen dafür ein 25 Hektar großes Gebiet (was etwa 36 Fußballfeldern entspricht) mit einem bebaubaren Volumen von 267.540 Kubikmetern, von denen 60 Prozent für touristische Einrichtungen und 40 Prozent für Wohnnutzung vorgesehen sind. Das könnte knapp 2000 Wohnungen und Hotelzimmer ergeben. Die Käufer dürfen sich auch auf viel Ärger mit den Anwohnern, Naturschützern und anderen Verbänden einstellen – was möglicherweise die Zurückhaltung vieler Investoren erklärt. Obwohl alle Genehmigungen vorliegen. Heißt es.
Mittwoch, 17. Juni
Dafür wird anderswo investiert: Tenuta Primero – einer der ganz wenigen Resort- und Campingplätze weltweit mit eigenem 18-Loch-Golfplatz – hat einen neuen Besitzer namens Club del Sole und baute für mehrere Millionen Euro ein komplett neues Badeareal. Fünf verschiedene Pools, darunter einer mit 34 Grad, ein »Spray Park« mit permanenter Spritzbespaßung, außerdem ein Fluss, der sich durch das Areal schlängelt und der die Gäste mit seiner Strömung trägt, was bestimmt ein Vergnügen ist. Der neu eröffnete Bereich umfasst rund 2.000 Quadratmeter, die Wasserfläche beträgt 414 Quadratmeter. Und nur ein paar Schritte weiter liegt ja die Obere Adria mit 50.000.000.000 Quadratmetern.

Ich könnte mir vorstellen, dass unter den Resorts in und um Grado bald ein heftiger Konkurrenzkampf ausbricht. Kann allen Gästen ja nur recht sein.
Donnerstag, 18. Juni
Die Saison kommt in Schwung, und viele von euch sind schon in Grado oder haben die Koffer bereits gepackt. Großartig! Und ich werde von so vielen Leserinnen und Lesern gefragt, ob man sich nicht mal auf einen Kaffee, einen Tratsch oder ein Glas Wein treffen könne.
Das freut mich sehr und macht mich stolz. Danke euch allen! Aber bei drei, vier, fünf Anfragen pro Tag wird es problematisch.
Ich könnte mir nichts Besseres vorstellen, als mit allen von euch meinen Tag zu verbringen: ein fröhlicher Privatier mit zunehmend geröteter Nase, der von Bar zu Bar schlendert.
Doch das ganz banale Problem ist Folgendes: Ihr seid im Urlaub. Für mich ist dagegen jeder Tag ein normaler Arbeitstag. Die Bücher und wöchentlichen Blogartikel müssen geschrieben, die wöchentlichen Podcastfolgen müssen recherchiert und eingesprochen werden, dazu kommen Magazinaufträge, Interviews und Auftritte im Radio oder in anderen Podcasts, was, abgesehen von den Interviews selbst, auch einiges an Vorarbeit erfordert. Dazu bin ich drei Monate pro Jahr auf Lesereise.
Und wenn die Arbeit vorbei ist, gibt es die Familie – die Frau, zwei Töchter, die Neffen und Nichten, die Schwiegereltern und so weiter. Dann sind da noch die Freunde. Und ein bisschen Sport muss auch sein, um wegen der vielen Pasta nicht allzu birnenförmig zu werden.
Habt bloß keine Scheu, sprecht mich bitte an, ob bei Pino, in der Fußgängerzone oder am Strand, ich freue mich riesig über alle, die das tun. Ein kurzes Hallo, ein Selfie oder eine Widmung im Buch sind immer möglich. Nur ein gemeinsamer Kaffee oder eine Verabredung auf einen Tratsch oder ein Glas Wein sind nicht drin. Bitte nicht böse sein, wenn ich solche Einladungen immer absagen muss.
Aber es wird eine Neuerung geben: Bald gibt es wieder feste (und häufige) Aperitivo-Termine bei Pino oder im Al Faro, und zwar über die gesamte Saison.
Dazu im September mehr.
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Jetzt wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende.
Zu allen Podcast-Folgen geht es hier entlang.
Und hier kommen die aktualisierten Lesetermine.
Heute Abend (Freitag, 19. Juni, 18.30 Uhr) bin ich in Wien, Thalia Mitte – keine Anmeldung erforderlich, kommt vorbei!
Samstag, 20. Juni: Mödling, Literarische Gesellschaft
Samstag, 12. September: Bad Radkersburg, Mare-Hotels
Mittwoch, 30. September: Grafing, Bücherstube
Donnerstag, 1. Oktober: Wasserburg, Bücher Herzog
Freitag, 2. Oktober: Kolbermoor, Bibliothek
Samstag, 17. Oktober: Gutenstein, Buchmesse Bücherträume
